Über die Hunde

Über die Hunde

Der Hund bzw. Wolf als Wild- und Jagdtier ist hervorragend gebaut für schnelle Sprints und ebenes Gelände. Aber auch Waldhänge und unwegsames Gelände sind für seinen Körperbau ein Kinderspiel. Dort wo der Hund immer noch Vollgas gibt würden wir uns beim Versuch ihm zu folgen alle Knochen brechen. Wofür der Hund aber eigentlich nicht gemacht ist, ist genau das, was wir an ihm so schätzen: Uns überallhin zu begleiten.
Unser modernes Leben macht ihm zu schaffen. Er ist nicht dafür gebaut, Frisbeescheiben nachzuhüpfen (auch wenn es anders aussieht), Treppen zu laufen und ständig in und aus Autos zu springen.

Warum?

Grundsätzlich sind das z.B. Stöße und Erschütterungen die das Becken des Hundes und auch die Gelenke auf Dauer nicht abfangen können. Natürlich sind unsere Hunde weder aus Glas noch aus Zucker und manche sind wahre Bewegungskünstler, aber 50mal am Tag einem Ball nachzuhüpfen und mit einem Ruck wieder zu landen, kann auf die Jahre gesehen nicht gut gehen. Wenn der Hund dann noch vielleicht genetisch- oder fütterungsbedingt HD-anfällig ist, sind die Probleme vorprogrammiert.

Belastung

Dadurch dass unsere Hunde die Wirbelsäule extrem wölben können, um ihre rasanten Geschwindigkeiten aufzubringen, sind auch gerne mal die Bandscheiben betroffen.

Ähnlich verhält es sich mit Autos, Treppen oder Hundesportarten. Was für die Fitness gut ist, ist es nicht immer für den Bewegungsapparat.

Folge

Dies alles belastet den Rücken des Hundes, sein Becken und seine Gelenke. Gerade die Hüfte und das Becken beim Hund überstehen ein Leben mit uns selten unbeschadet. Und nicht zuletzt die Eitelkeit von uns Menschen, nach Optik zu züchten und wenig auf "Funktionalität" zu achten.

Das unterscheidet sich übrigens nicht vom Pferd.